Wer zwischen Büro und Homeoffice wechselt, kann einige Energiespartipps beachten. Richten Sie den Arbeitsplatz am Fenster ein, setzen Sie auf sparsame Technik und reduzieren Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms. Gemeinsame Mittagspausen, Standby vermeiden und die Heizung moderat einstellen, senkt die Stromkosten deutlich. Auch die Homeoffice-Pauschale hilft, Energiekosten zu reduzieren und kann steuerlich geltend gemacht werden. Mit diesen einfachen Tricks schonen Sie Klima und Konto gleichermaßen!
Der Arbeitsalltag teilt sich für viele Arbeitnehmer immer mehr zwischen Homeoffice und Büro auf. Angesichts steigender Energiepreise sind sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer angehalten, möglichst sparsam Energie zu verbrauchen, um die monatlichen Fixkosten gering zu halten und das Klima zu schützen. Besonders im Büro und Homeoffice lassen sich mit ein paar einfachen Tricks einige Kilowattstunden einsparen. Wir zeigen, wie das geht.
Jedes Jahr sparen
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1. Die richtige Beleuchtung macht den Unterschied
Besonders in der kalten Jahreszeit muss auch im Homeoffice vermehrt das Licht eingeschaltet werden. Um das so selten wie möglich zu tun, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz am besten vor dem Fenster einrichten. So können Sie besonders viel Tageslicht nutzen und müssen weniger Strom verbrauchen.
Müssen Sie aufgrund der Lichtverhältnisse doch mal zur Lampe zurückgreifen, sollten Sie nur dort das Licht einschalten, wo es gebraucht wird. Vielleicht genügt auch eine kleinere Schreibtischlampe statt der großen Deckenbeleuchtung. Nutzen Sie außerdem LED-Lampen – diese sind besonders langlebig und verbrauchen viel weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel. Damit Ihre Stromrechnung dauerhaft niedrig bleibt, sollten Sie außerdem regelmäßig den Stromanbieter wechseln. Mit WECHSELPILOT ist das besonders einfach.
2. Setzen Sie auf energiesparende Geräte
Die Art Ihrer technischen Geräte kann auf lange Sicht einen großen Unterschied machen. Achten Sie besonders bei Druckern und Bildschirmen auf die Energieeffizienz. Die EU-Label können Ihnen bei der Einschätzung des Verbrauchs helfen. Manchmal kann es sich lohnen, ein altes Gerät gegen ein neueres einzutauschen oder sich bei der Erstanschaffung für das teurere Gerät zu entscheiden, wenn es langfristig weniger Energie verbraucht und somit Stromkosten spart.

3. Stromsparende Einstellungen verwenden
Bei der Arbeit am Computer kommt es nicht nur auf das Gerät an, sondern auch auf die Art der Nutzung. Damit Ihr Gerät möglichst wenig Energie verbraucht, können Sie diese einfachen Tipps befolgen:
- Verringern Sie die Bildschirmhelligkeit.
- Verzichten Sie auf auffällige Bildschirmschoner.
- Verwenden Sie dunkle Hintergrundbilder und wenn möglich den Dunkelmodus.
- Schließen Sie Anwendungen und Programme nach ihrer Nutzung und lassen Sie diese nicht im Hintergrund laufen.

5. Standby vermeiden
Wenn Sie sich in den Feierabend verabschieden und der Laptop zugeklappt wird, machen Drucker, Bildschirm und Co. noch nicht Schluss. Die meisten dieser Geräte schalten nur in den Standby-Modus, dabei verbrauchen sie allerdings weiterhin Strom.
Um das zu verhindern, ziehen Sie von allen Geräten den Stecker und entfernen Sie nicht genutzte Ladekabel aus der Steckdose. Besonders einfach und praktisch geht das mit abschaltbaren Steckerleisten, an die Sie alle Ihre Homeoffice-Geräte anschließen können. Nach Feierabend lassen sich dann ganz einfach alle Geräte ausschalten.
6. Zimmertemperatur senken
Im Winter wird es im heimischen Arbeitszimmer gerne etwas kühler und besonders wenn man sich am Schreibtisch nicht viel bewegt, schaltet man gerne die Heizung ein, um es gemütlich zu haben. Um Energie zu sparen, sollten Sie aber die Zimmertemperatur so gering wie möglich halten.
Bereits 1°C weniger im Zimmer kann die Heizkosten um bis zu 7 Prozent senken. Die Arbeit fällt dem Körper außerdem einfacher, wenn es nicht allzu warm ist – dann kann man nämlich besser denken.
Denken Sie außerdem ans regelmäßige Lüften, damit ausreichend frische Luft im Raum ist. Besonders im Winter sollten Sie dafür alle Fenster für kurze Zeit weit öffnen, um einen schnellen Luftaustausch zu gewährleisten, ohne die Grundwärme im Raum zu verlieren.
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jetzt Ersparnis berechnenBonustipp: Homeoffice-Pauschale als Ausgleich für Energiekosten!
Egal wie energiesparend Sie vorgehen: Wer den ganzen Tag zuhause vor dem PC sitzt, verbraucht unweigerlich mehr Strom. Im Winter muss zudem mehr geheizt werden, all dies treibt die Energiekosten in die Höhe. Daher sollten Sie alle steuerrechtlichen Tricks ausnutzen, um die finanzielle Mehrbelastung zu mindern. Wer etwa ein häusliches Arbeitszimmer besitzt, kann dieses steuerlich absetzen, aber viele Beschäftigte im Homeoffice erfüllen nicht die notwendigen Kriterien. Dank der Homeoffice-Pauschale ist es aber dennoch möglich, sich staatlich unterstützen lassen.
Diese Pauschale wurde 2020 wegen der Corona-Pandemie eingeführt und kann in der Steuererklärung in die Werbungskostenpauschale einberechnet werden. Für die Steuerjahre 2020 bis 2022 gilt: Die Homeoffice-Pauschale beträgt fünf Euro pro Tag und kann für bis zu 120 Arbeitstage pro Jahr geltend gemacht werden. Das jährliche Maximum beträgt also 600 Euro.
Ab 2023 ist die Homeoffice-Pauschale fest im Steuerrecht verankert: Der Tagessatz erhöht sich auf sechs Euro, zudem können bis zu 210 Arbeitstag geltend gemacht werden. Der jährliche Höchstbeitrag liegt somit nun bei 1.260 Euro. Beachten Sie allerdings, dass dies erst für die Steuererklärung 2023 gilt, für das Jahr 2022 sind weiterhin die alten Bestimmungen relevant. Dennoch können Sie mit der Homeoffice-Pauschale viel Geld sparen – nutzen Sie diesen Ausgleich für die höheren Energiekosten! Sie gilt auch bei Hybrid Work, wenn Beschäftigte manche Tage im Büro und manche Tage zu Hause arbeiten.
